Geburtstagsgedichte

Geburtstagsgedichte sind eine persönliche und schöne Art seine Wünsche zu überbringen. Nicht nur zu runden Geburtstagen oder Jubiläen, sondern zu jedem Geburtstag ist ein Gedicht eine tolle Möglichkeit Glückwünsche und Geburtstagsgrüße in einer besonderen Form vorzutragen.

Gedichte lockern die Stimmung auf und können sowohl witzig, nachdenklich oder persönlich und romantisch gestaltet sein. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Gedichte persönlich und auf den Empfänger abgestimmt sind.

Geburtstagsgedichte bringen immer etwas Besonderes rüber und sind eine schöne Möglichkeit seine Zuneigung und Wertschätzung gegenüber dem Geburtstagskind auszudrücken. Auf dieser Seite findest du die schönsten und lustigsten Gedichte für Geburtstagskarten, Emails oder zum Vortragen. Ihr könnt die Gedichte rezitieren oder als Inspiration für eigene Gedichte benutzen, um euer eigenes und vor allem ganz persönliches Geburtstagsgedicht zu schreiben. Auf unserer Seite „Gedichte selber schreiben“ haben wir für euch eine Anleitung bereitgestellt mit der ihr Gedichte im Handumdrehen selber schreiben könnt und Fehler vermeidet.

Hier findest du kurze Gedichte, die gut als SMS, per WhatsApp oder Facebook gesendet werden können:

Friedrich Morgenroth
Meine kurzen Wünsche sind
eine gute Sache
heute fürs Geburtstagskind:
Lebe! Liebe! Lache!

Wilhelm Busch
Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Joachim Ringelnatz
Freude soll nimmer schweigen.
Freude soll offen sich zeigen.
Freude soll lachen, glänzen und singen.
Freude soll danken ein Leben lang.
Freude soll dir die Seele durchschauern.
Freude soll weiterschwingen.
Freude soll dauern
Ein Leben lang

Wolfgang Goethe – Lebensregel
Willst du dir ein hübsch Leben zimmern,
Musst dich ums Vergangne nicht bekümmern;
Das Wenigste muss dich verdrießen;

Musst stets die Gegenwart genießen,
Besonders keinen Menschen hassen
Und die Zukunft Gott überlassen.

Theodor Storm
Es heißt wohl: Vierzig Jahr ein Mann!
Doch mit vierzig fängt die Fünfzig an.

Es liegt die frische Morgenzeit
Im Dunkel unter mir so weit,

Dass ich erschrecke, wenn ein Strahl
In diese Tiefe fällt einmal.

Schon weht ein Lüftchen von der Gruft,
Das bringt den Herbst-Resedaduft.

Friedrich von Schiller
Sag selbst, was ich dir wünschen soll,
ich weiß nichts zu erdenken.
Du hast ja Küch‘ und Keller voll,
nichts fehlt in deinen Schränken.

Johann Georg Fischer
Redet mir nicht von siebzig Jahren,
Redet mir nicht von Kräftesparen,
Der eine vertut’s und hat’s doch immer,
Der andre spart’s und gebraucht’s doch nimmer.
Hab ich die Siebzig nun erklommen,
Und Gott erhält mir in allen Gnaden
Die Lust an seiner Wälder Pfaden,
Den fröhlichen Blick zwischen Licht und Wahn,
Und liebe Menschen zugetan,
Wohlan, so mögen auch achtzig kommen!

Konfuzius
Der Meister sprach:
„Ich war fünfzehn, und mein Wille stand aufs Lernen,
mit dreißig stand ich fest,
mit vierzig hatte ich keine Zweifel mehr,
mit fünfzig war mir das Gesetz des Himmels kund,
mit sechzig war mein Ohr aufgetan,
mit siebzig konnte ich meines Herzens Wünschen folgen,
ohne das Maß zu übertreten.“

Amalia von Wendlingen
Alles Gute wünsche ich dir heute,
Viele Geschenke und vor Allem nette Leute.
Und zu deinem Wiegenfeste
wünsch ich dir natürlich nur das Beste.

Amalia von Wendlingen
Frisch und munter, frei und froh,
die Sonne scheine nicht irgendwo,
sondern auf dich und dein Gesicht.
Wind im Rücken und Moos in der Tasche,
das wünscht dir dieses kleine Gedicht,
Ach lach nicht, das ist halt meine Masche.

Johann Wolfgang von Goethe
Die Jahre
Die Jahre sind allerliebste Leut‘:
Sie brachten gestern, sie bringen heut,
Und so verbringen wir Jüngern eben
Das allerliebste Schlaraffenleben.

Johann Wolfgang von Goethe
Dem schönen Tag sei es geschrieben!
Oft glänze dir sein heiteres Licht.
Uns hörest du nicht auf zu lieben,
doch bitten wir: Vergiss uns nicht.

Franz Grillparzer
Werde, was du noch nicht bist,
bleibe, was du jetzt schon bist.
In diesem Bleiben und diesem Werden
liegt alles Schöne hier auf Erden.

Eduard Mörike
Zum Sechzigsten fehlt nur noch eins:
In Gottes Namen immer weiter!
Nur mutig, nur gesund und heiter!
Dein Glück, Dein Leben ist auch meins.

Wilhelm Busch
Es ist halt schön,
Wenn wir die Freunde kommen sehn. –
Schön ist es ferner, wenn sie bleiben
Und sich mit uns die Zeit vertreiben. –
Doch wenn sie schließlich wieder gehn,
Ist’s auch recht schön. –

Franz Grillparzer
Der Mann bracht‘ es auf siebzig gar;
Das heißt: Von seinem siebenten Jahr
Hat all sein Wirken von Kind bis jetzt
Nur eine Null ihm zugesetzt.

Theodor Fontane
Kummer, sei lahm! Sorge, sei blind!
Es lebe das Geburtstagskind!

Hier haben wir beliebte lange Gedichte aufgelistet. Diese kommen am Besten, wenn sie auf auf einer großen Feier vor Publikum vorgetragen werden.

Theodor Fontane
Briefträger setzen sich in Trab,
Sie reissen fast die Klingel ab,
Sogar Pakete treffen ein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Herren, Damen kommen zu Hauf,
Sie setzen die besten Gesichter auf,
Du selber blickst gutlaunig drein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Im Hause ruht der Bruderstreit,
George, Theo markieren Artigkeit,
Sanfte Stimmung bei gross und klein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Der Himmel ist blau, die Luft ist klar.
Auf dem Simse zwitschert ein Spatzenpaar,
Am Fenster aber lacht Sonnenschein –
Mög es das ganze Jahr so sein!

Friedrich Rückert
Ich wünsche, dass dein Glück
sich jeden Tag erneue,
dass eine gute Tat
dich jede Stund erfreue!
Und wenn nicht eine Tat,
so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt,
zu guten Taten fort.
Und wenn kein Wort,
doch ein Gedanke schön und wahr,
der dir die Seele mach
und rings die Schöpfung klar.

Joachim Ringelnatz
Ach, wie schön, dass Du geboren bist!
Gratuliere uns, dass wir Dich haben,
Dass wir Deines Herzens gute Gaben
Oft genießen dürfen ohne List.

Deine Mängel, Deine Fehler sind
Gegen das gewogen harmlos klein.
Heut nach vierzig Jahren wirst du sein:
Immer noch ein Geburtstagskind.

Möchtest Du: nie lange traurig oder krank
Sein. Und wenig Hässliches erfahren.-
Deinen Eltern sagen wir unseren
Fröhlichen Dank dafür,
Dass sie Dich gebaren.

Gott bewirke Dir
Alle Deine Schritte;
Ja, das wünschen wir,
Deine Freunde und darunter (bitte)

Dein

Friedrich Rückert
Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen,
wir stehen still und schau’n zurück,
dort sehen wir der Kindheit stilles liegen
und dort der Jugend lautes Glück.

Noch einmal schau, und dann gekräftigt weiter.
Erhebe deinen Wanderstab!
Hin dehnt ein Bergesrücken sich, ein breiter,
und hier nicht, drüben gehts bergab.

Nicht atmend aufwärts brauchst du mehr zu steigen,
die Ebne zieht von selbst dich fort;
dann wird sie sich mit dir unmerklich neigen,
und eh du’s denkst, bist du im Port.

Kurt Tucholsky

Mit vierzig Jahren soll man sich besinnen …
Worauf?
Auf das, was außen und was innen –
und auf den Lauf
der Sterne, die im kalten Kosmos schweben,
sowie auch darauf:
Wovon mag eigentlich der Bornemann leben –?

Die Wiese summt und liegt grün eingesponnen –
ich mittendrin;
durch die geschlossenen Lider sagen tausend Sonnen,
dass ich lebendig bin.
Schreite die Straße der Einsamkeit empor,
Stimmen hörst du wie nie zuvor …
aus dem Äther kommen dir Einsicht und Stärke
Laßler platzt vor Neid. Ich werde ihn ärgern, indem ich es nicht bemerke.

Wolken ziehn über die Sonne. Es rührt sich kein Blatt.
Stumm
liegt der See; der Weise, der einmal begriffen hat,
fragt nicht: Warum?
Er betrachtet nur noch das Wie; er sieht die Kristalle zergehn,
wenn es geschneit hat –
Warum schneidet man sich eigentlich immer die Nägel, wenn man keine Zeit hat –?

So schwingst du dich in die obern Regionen –
musst aber dennoch hier unten wohnen.
Ein Vers von Morgenstern tanzt querfeldein:
„Es zieht einen immer wieder hinein.“

Johann Wolfgang von Goethe

Wer die Körner wollte zählen,
Die dem Stundenglas entrinnen,
Würde Zeit und Ziel verfehlen,
Solchem Strome nachzusinnen.

Auch vergehn uns die Gedanken,
Wenn wir in dein Leben schauen,
Freien Geist in Erdeschranken,
Festes Handeln und Vertrauen.

So entrinnen jeder Stunde
Fügsam glückliche Geschäfte.
Segen dir von Mund zu Munde!
Neuen Mut und frische Kräfte!

Theodor Fontane
Der Bäcker bringt dir Kuchenbrot,
Der Schneider einen Mantel rot,
Der Kaufmann schickt dir, weiß und nett,
Ein Puppenkleid, ein Puppenbett
Und schickt auch eine Schachtel rund
Mit Schäfer und mit Schäferhund,
Mit Hürd‘ und Bäumchen, paarweis je,
Und mit sechs Schafen, weiß wie Schnee,
Und eine Lerche, tirili,
Seit Sonnenaufgang hör‘ ich sie,
Die singt und schmettert, was sie mag,
Zu meines Lieblings Namenstag.

Johann Wolfgang von Goethe
Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir
So lang dir kömmt, lass keinen Zweifel doch
Ins Herz, als wär’ die Zärtlichkeit des Sohns,
Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust
Entwichen. Nein, so wenig als der Fels,
Der tief im Fluss vor ew’gem Anker liegt,
Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut
Mit stürm’schen Wellen bald, mit sanften bald
Darüber fließt und ihn dem Aug’ entreißt,
So wenig weicht die Zärtlichkeit für dich
Aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom
Vom Schmerz gepeitscht bald stürmend drüber fließt,
Und von der Freude bald gestreichelt still
Sie deckt und sie verhindert, dass sie nicht
Ihr Haupt der Sonne zeigt und ringsumher
Zurückgeworfne Strahlen trägt und dir
Bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Ist kein schönerer Tag doch
In der Welt so wie heut!
Und es hat unser Herze
Sich noch nie so gefreut.

Ja, wir freuen uns Alle
Heissa heissassa sa!
Denn es ist dein Geburtstag,
Lieber, guter Papa!

Und wir wanden dir Kränze,
Und wir flochten hinein
Unsre innigsten Wünsche
Für dein Wohl und Gedeih’n.

Sei so froh wie die Blumen,
Wie die Blätter so grün!
Mag für uns, deine Lieben,
Stets dein Leben so blüh’n!

Friedrich von Schiller
Zur Geburtstagsfeier

Feierlich empfangen wir die Sonne,
Mit der Freude herzlichem Gesang,
Wo des jungen Lebens Frühlingswonne
Einst auf deine Wiege niedersank:

Sieh! wir bringen mit gerührtem Herzen
Dir, o Vater! diese Blumen dar.
Winde, Vater! unter frohen Scherzen
Sie dir lächelnd in das Silberhaar!

Denn der Gute, der des Schönen Pflanze
Früh schon in dem reinen Busen nährt,
Welcher nach der Tugend heil’gem Kranze
Ringt – er ist der Freudenthräne werth.

Friedrich von Schiller
Rastlos vorwärts musst Du streben,
nie ermüdet stille stehn,
willst Du die Vollendung sehn;
musst ins Breite Dich entfalten,
soll sich Deine Welt gestalten;
in die Tiefe musst Du steigen,
soll sich Dir das Wesen zeigen.
Nur Beharrung führt zum Ziel,
nur die Fülle führt zur Klarheit,
und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

Friederike Kempner
Ich wünsche Dir alles Gute,
Und wünsche Dir alles Glück!
Des Schicksals eiserne Rute,
Sie weiche vor Dir zurück!
Ich wünsche Dir schöne Träume,
Und schönere Wirklichkeit,
Und üppige Blütenbäume
Und stete Fröhlichkeit.
Ich wünsche Dir ein Jahrhundert,
Und Frische der Jugend dabei,
Damit sich ein Jeder verwundert,
Wie rüstig die Edle sei!
Doch was für mich ersehne,
Das ratest Du alsobald:
Mein Ohr vernehme Deine Töne,
So lang‘ ihm noch etwas schallt!
So lange es fähig zu hören! –
Mein Auge, so lange es sieht –
Sie mögen Dich sehen und hören!
Mein Herz, das für Dich erglüht!
Es möge Dich wonniglich fühlen,
Bevor es von hinnen zieht!
Dann scheid‘ ich mit Dankesgefühlen
Mit einem zufriedenen Lied!

Wilhelm Busch
Das große Glück, noch klein zu sein,
sieht mancher Mensch als Kind nicht ein
und möchte, dass er ungefähr
so 16 oder 17 wär‘.

Doch schon mit 18 denkt er: „Halt!
Wer über 20 ist, ist alt.“
Warum? Die 20 sind vergnüglich –
auch sind die 30 noch vorzüglich.

Zwar in den 40 – welche Wende –
da gilt die 50 fast als Ende.
Doch in den 50, peu à peu,
schraubt man das Ende in die Höh‘!

Die 60 scheinen noch passabel
und erst die 70 miserabel.
Mit 70 aber hofft man still:
„Ich schaff‘ die 80, so Gott will.“

Wer dann die 80 biblisch überlebt,
zielsicher auf die 90 strebt.
Dort angelangt, sucht er geschwind
nach Freunden, die noch älter sind.

Doch hat die Mitte 90 man erreicht
– die Jahre, wo einen nichts mehr wundert -,
denkt man mitunter: „Na – vielleicht
schaffst du mit Gottes Hilfe auch die 100!“

Theodor Fontane
Aus der Ferne
diesen Wunsch:
Glückliche Sterne
und guten Punsch!
Jene für immer,
diesen für heut –
und nimm nichts schlimmer
als Gott es beut.
Raffe dich, sammle dich,
eins, zwei, drei,
und verrammle dich
gegen Hirnschlepperei.
Brich, was nicht halten will,
brich es entzwei!
Aber hältst du still –
ist es vorbei.

Wann sind Gedichte angebracht

Leute die Spaß am Dichten haben überlegen sich vermutlich zu jedem Geburtstag ein paar selbst gedichtete Zeilen und schreiben diese in schöner Handschrift auf eine Karte. Diese Menschen werden womöglich auch mit leichtigkeit zu jedem größeren Geburtstag ein längeres Gedicht kreieren, denn an solchen Tagen kommen Gedichte am besten.

Zu den ganz großen Festen kommt es besonders gut, zum Beispiel nach einem festlichen Essen, die Stimmung mit einem Gedicht aufzuheitern. Längere Gedichte werden meistens gegen Ende der Feier vorgetragen, wohingegen kürzere Gedichte zu Beginn (meistens) von Kindern vorgetragen werden oder auf eine Grußkarte geschrieben und dem Geburtstagskind übergeben werden. Es ist wichtig den richtigen Zeitpunkt für seinen Vortrag zu finden. Längere Gedichte werden traditionell während der Feier vor den Gästen und (selbstverständlich) dem Geburtstagskind vorgetragen.  Ein guter Zeitpunkt wäre z.B. kurz vor dem Dessert, da beim Essen alle versammelt sind und die meisten eine kurze Pause zwischen Hauptgang und Dessert einlegen.

Wer sollte ein Gedicht schreiben

Geburtstagsgedichte sind normalerweise eine sehr persönliche Angelegenheit und werden daher traditionell von den engsten Freunden und Familienmitgliedern, die dem Geburtstagskind wirklich nahestehen, vorbereitet und vorgetragen.

Es kommt immer ganz besonders gut an, wenn sich (Ehe-) Partner etwas zum Geburtstag dichten. Häufig dichten auch Eltern für ihre Kinder oder umgekehrt. Auch kommt es vor, dass sich Geschwister Geburtstagsgedichte schreiben.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob vollständig frei und auf das Geburtstagskind abgestimmte eigene Dichtungen oder rezitierte Verse großer Persönlichkeiten. Gedichte sind immer eine Besondere Aufmerksamkeit, die eine bleibende Erinnerung hinterlässt.

Worauf kommt es an

Wichtig ist immer, dass das Gedicht zum Geburtstagskind und dessen Charakter passt. Dabei sollten persönliche Attribute, Vorlieben und Charakterzüge berücksichtigt werden. Auch die Art wie das Gedicht vorgetragen oder übermittelt wird hängt von den persönlichen Eigenschaften des Jubilaren ab. Handelt es sich beim Geburtstagskind um eine schüchterne Person, freut sich dieses womöglich mehr über ein geschriebenes Gedicht als über ein vor Publikum Vorgetragenes.  Genauso würde sich jemand, der eine schwere Lebenssituation durchmacht, mehr über ein aufmunterndes Gedicht freuen, als über ein sehr humorvoll vorgetragenes Gedicht. 

Darüber hinaus hängt die Wahl der passenden lyrischen Verse und die Art der übermittlung auch von der Person ab, die diese vorträgt. Dabei musst du dich selbst hinterfragen, ob dir das Dichten liegt. Kommst du vor Publikum eventuell ins Stottern und vergisst den Text? Dann entscheide dich doch lieber für das geschriebene Wort.

Top
preloader