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Coole Ideen für den Junggesellenabschied

Der JGA darf prinzipiell alles sein, nur nicht langweilig. Damit jede Menge gute Laune in die Veranstaltung kommt, gibt es zahlreiche Ideen und Anregungen für Spiele. Wir informieren über die Klassiker und berichten über neue Trends, Tipps, Tricks und Ideen.

Wie kannst Du den Junggesellenabschied feiern?

Der Spaß steht im Mittelpunkt. Was Spaß ist, darüber gehen die Meinungen bekanntlich auseinander. Deshalb liefern wir an dieser Stelle mehrere Möglichkeiten, und Du entscheidest.

Einfach losziehen, für reichlich Alkohol und lustige Kostüme sorgen und die Dinge geschehen lassen. Kann wegen des steigenden Promillepegels durchaus Spaß machen, ist aber eher einfallslos.

Zumindest für ein Motto und einen einheitlichen Auftritt sorgen. Das bedeutet, alle tragen sogenannte Motto-Shirts mit einem passend ausgewählten Spruch und/oder witzige Kopfbedeckungen. Damit ein wenig Plan hinter der Sache steckt, sucht man vorher noch entsprechende Locations aus. Der Zug durch die Straßen ist immer fein, aber irgendwann braucht jeder Heiratswillige einen – wenn auch kurzfristigen – Aufenthaltsort.Wie Junggesellenabschied feiern

Den Bräutigam oder die Braut nach allen Regeln der Kunst ausstaffieren, die Partygäste tragen ein einheitliches Outfit. Im Detail: Beliebte „Kleidungsstücke“ für zukünftige Ehemänner sind zum Beispiel gestreifte Sträflingsklamotten, kombiniert mit einer nachgemachten Eisenkugel aus Pappmaché am Bein und Handschellen oder aufgepeppte „Hochzeitsanzüge“ mit Frack und Zylinder. Bräute samt Freundinnen können alle im Dirndl starten oder im Retro-Look auftreten. Auch Outfits mit gleichen Shirts, Perücken und Brillen sind angesagt. Die Braut kann mit einem Schleier sofort als heiratswillig identifiziert werden. Sehr beliebt sind auch Outfits, die den Mann als Teufelchen und die Braut als Engelchen charakterisieren, oder Verkleidungen als Piratin und Pirat.

JGA OrtWo wird gefeiert?

Den Junggesellenabschied in der Heimatstadt feiern: Das ist die ideale Lösung für alle, die nur einen gemeinsamen Abend verbringen möchten.

Oder mit der Clique wegfahren: Das erfordert mehr Zeit, mehr Planung und mehr Geld. Beliebte Ziele in Deutschland sind Köln, Berlin, Hamburg oder München, um nur einige zu nennen. Bei den Auslandsfahrten stehen Paris und Amsterdam ganz oben auf der Liste der Trend-Ziele.

Besondere Events planen und buchen, zum Beispiel kannst Du den JGA auf einem Schiff feiern, eine Bar für eine geschlossene Gesellschaft buchen oder einen Tag mit Sport und Abenteuer verbinden. Für sportliche und aktive Männer und Frauen ist das sogar ein echtes Highlight, das mit Sicherheit unvergesslich bleibt. Mögliche Varianten sind zum Beispiel Bungee springen, Paint Ball spielen oder Kajak fahren. Wer es lieber gemütlicher, aber trotzdem spannend und lustig möchte, plant z.B. Karaoke mit ein.

Beide Partner feiern an getrennten Tagen beziehungsweise Abenden. Das kann sinnvoll sein, besser ist aber der gleiche Termin für beide. Das bietet den Vorteil, dass die beiden Gesellschaften beispielsweise an Mitternacht an einem vorher festgelegten Ort aufeinander treffen können. Ideal ist natürlich das Standesamt!

Klassisches Programm JGADas klassische Programm

Mit ziemlicher Sicherheit gehört eine erotische Komponente mit in den Junggesellenabschied.

Der Auftritt einer Stripperin oder eines Strippers sorgt immer dafür, dass die Wogen der Begeisterung hochgehen! Hier gibt es zahlreiche Varianten, die von der leichtbekleideten Dame, die aus der Torte springt, bis zur hochprofessionellen Stripperin, die eine perfekte Show mit verführerischen Akzenten hinlegt.

Für Frauen gilt die gleiche Version, nur eben umgekehrt. Wenn die Damen dann vielleicht noch beim Entkleiden Hand anlegen dürfen, ist die Begeisterung wahrscheinlich nicht mehr zu bremsen! Für Herren bietet sich der Besuch einer Table-Dance-Bar an.

Welche Ideen sind besonders interessant, kreativ und ausgefallen?

Braut und Bräutigam machen nicht nur Party, sondern müssen aktiv werden und Aufgaben erfüllen. Die Braut kann zum Beispiel mit einem Bauchladen ausgestattet diverse Dinge an fremde Personen verkaufen. Der Bauchladen kann Süßigkeiten, Rosen, Scherzartikel, Kondome und vieles mehr enthalten. Bezahlt wird mit Umarmungen, Küssen oder auch mit Geld, das hängt von der jeweiligen Situation ab.

Der Bräutigam muss stattdessen Lose gegen Küsse verkaufen, Unterwäsche von fremden Frauen ergattern oder als Straßenmusikant auftreten. Für eine super Stimmung sorgt das Anketten des Bräutigams auf der Damentoilette. Dort muss er die WC-Besucherinnen überreden, ihn wieder zu befreien. Achtung: Für solche Spiele solltest Du das Lokal und die Gäste gut kennen.

Aktuelle Trends beim Junggesellenabschied

Trends_Abenteuer JungesellenDen JGA auf einen längeren Zeitraum auszudehnen, liegt voll im Trend. Diverse Veranstalter bieten komplette Pakete an, bei denen Du mit der Partygesellschaft wegfährst und den Junggesellenabschied in einer besonderen Atmosphäre erlebst. Dabei sind sportliche Aktivitäten und Spiele aller Art möglich, aber auch einfach ein geselliges Miteinander sorgt für jede Menge Spaß.

Interessant ist auch die Verbindung mit ausgefallenen Fahrzeugen. Der Bräutigam oder die Braut kann mit einer Stretch-Limo von Zuhause abgeholt werden. Wenn das als Überraschungsaktion geplant ist, umso besser! In vielen Städten kannst Du Straßenbahnen mieten, auch das Biertaxi ist eine tolle Alternative.

Am Ende der Party

Die Nacht war lang, der Heimweg steht noch bevor. Damit alle problemlos nach Hause zurückfinden, empfiehlt sich ein Taxi- oder Shuttle-Service, den die Nichttrinker übernehmen, oder eben die offizielle Heimfahrt mit dem Taxi, in Großstädten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ganz ohne moralischen Zeigefinger, aber es wäre schade, wenn jemand beim Junggesellenabschied den Führerschein verliert, von Unfällen im alkoholisierten Zustand ganz zu schweigen.

Die Entführung des Bräutigams / der Braut

Die Entführung von Braut und Bräutigam ist zwar überwiegend ein Brauch der bei der Hochzeit stattfindet, aber auch beim JGA kann der oder die Heiratswillige entführt werden. Voraussetzung: Der oder die Betreffende weiß nichts von der Aktion. Die „Entführer“ schnappen sich das Opfer und bringen dieses an einen vorher festgelegten Ort. Die anderen Teilnehmer des JGA oder der andere Partner muss den Entführten finden und auslösen. Die Suche führt meistens durch mehrere Lokale.

Ursprünglich stammt die Brautentführung aus dem süddeutschen Raum. Die Braut wurde während der Hochzeitsfeier oder am Polterabend verschleppt, der Bräutigam musste sie suchen. In jedem Lokal (auf einer vorher vom „Entführungsteam“ festgelegten Route) musste natürlich der ein oder andere Schnaps vernichtet werden. Der Bräutigam bekam Unterstützung durch Freunde und Verwandte, die ebenfalls fleißig suchten und tranken. Der Bräutigam musste die Zeche begleichen. Diese Tradition hat sich in vielen Regionen durchgesetzt und gilt heute als Standardprogrammpunkt bei Hochzeiten.

Die Entführung beim Junggesellenabschied sieht vor, dass nicht nur die Braut, sondern auch der Bräutigam entführt werden kann.

Wichtig, damit die Entführung keine üblen Nachwirkungen hat: Während der Suche wird mehr oder weniger viel Alkohol konsumiert. Jemand muss die Rechnungen begleichen. Es geht nicht um „zu viel trinken“, sondern um einen reibungslosen Ablauf. Deshalb ist es wichtig die Kostenübernahme vorher zu klären. Wenn für die Entführung ein spezielles Fahrzeug eingeplant ist, muss die Kostenfrage ebenfalls vorher besprochen werden.

Achtung bei realistisch wirkenden Entführungen: Durch die Medien ging unlängst ein Fall, bei dem zwei maskierte Männer einen dritten Mann überfallen, gefesselt und in ein bereitstehendes Auto geschleppt hatten. Aufmerksame Passanten verständigten die Polizei. Erst ein Anruf bei der Verlobten klärte den Vorfall auf. Die Ordnungshüter waren bis dahin überzeugt, dass es sich um eine echte Straftat handelt. Die Kosten des Einsatzes waren erheblich.

Wenn Du also eine Entführung planst, achte auf die Umgebung, reagiere sofort, wenn beobachtende Personen irgendwelche Zweifel haben. Der zukünftige Ehepartner sollte informiert werden, damit halten sich die eventuellen Nebenwirkungen in Grenzen.